Chronik

März 1995
Gründung der Zukunfts-Werkstatt e.V. durch 60 Personen.
August 1995
Erste Berufsqualifikationsmaßnahme für Flüchtlinge mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Oktober 1996
Einzug in das erste Obergeschoß des Hauses Hagenweg 2 E (ein Konversionsobjekt, das von der Bundeswehr als Lager und Speicher genutzt wurde), dem „Haus der Kulturen“. Beteiligt sind neben der Zukunftswerkstatt verschiedene Vereine von Migranten, der Verein für Umwelt- und Konfliktforschung mit der Koordinationsstelle des Agenda-21-Initiativenplenums, die Koordinationsstelle Flüchtlingssozialarbeit der Uni Oldenburg und andere.
Januar 1998
Ausbau des zweiten Obergeschosses. Es werden Seminarräume und eine Bibliothek eingerichtet.
Februar 1998
bis September 1999
Mit dem Projekt INTEGRA zur Qualifikation von Migrantinnen werden in Kooperation mit dem Arbeitsamt und der Volkshochschule die Maßnahmen zur Berufsqualifizierung durch die Zukunftswerkstatt im Haus durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt werden Deutschkurse als regelmäßiges Angebot in das Programm der ZW aufgenommen.
1998

Einrichtung einer rechtlichen Beratung für Migrantinnen und Migranten im Haus von StudentInnen der Basisgruppe Jura.
Ausbau weiterer Etagen im Haus.

März 1999
Durch die Jugendhilfe Südniedersachsen e.V. (JSN) wird ein Jugendraum im Haus eingerichtet.
April 1999
Mit der Durchführung einer moslemisch/christlich/jüdischen Trauerfeier für die Opfer von Krieg und Vertreibung im Kosovo bezieht die Zukunftswerkstatt Stellung gegen die Kriegspolitik der rotgrünen Bundesregierung.
Das Projekt IN-Praxis – „Der praktische Weg zum Arbeitsplatz“ – wird mit Arbeit & Leben Nds. e.V. 15 Monate durchgeführt.
Juli 2000 bis Oktober 2002
Durchführung des Projekts MAIA zur Qualifizierung von Migrantinnen als Busfahrerinnen.
August 2003
Beteiligung des HdKs an einem internationalen Workcamp (26 Jugendliche und BetreuerInnen) mit den Göttinger „Internationalen Gärten“.
September 2003
20.09.: Das erste „Brückenschlag“-Fest, das vom Haus der Kulturen organisiert wird, wird von über 500 Menschen besucht.
Dezember 2003/
Januar 2004
29.12.–06.01.2004: Europaweites Capoeira-Camp
April 2004
Infolge der von Rotgrün initiierten Reformen am Arbeitsmarkt (Stichwort „Hartz-Reformen“) kommt es zum Wegfall sämtlicher hauptamtlicher Stellen bei der ZW. Die Verwaltung und die Gebäudeunterhaltung muß erstmals in der Geschichte des HdKs komplett ehrenamtlich und mit Hilfe von ein paar Praktikanten geleistet werden.
Mai 2004
29.05.: „Pablo-Neruda-Abend“ aus Anlaß des 100. Geburtstages des 1973 verstorbenen chilenischen Nationaldichters und Literaturnobelpreisträgers (1971). Die von der ZW organisierte und gut besuchte Veranstaltung bot neben einer Lesung ausgewählter Neruda-Gedichte auf Spanisch und Deutsch jede Menge selbstgemachte Live-Musik. Eine Session ließ die Party, die um 20 Uhr mit einem Kurzvortrag zu Leben und Wirken Nerudas begonnen hatte, gegen halb zwei Uhr am Sonntagmorgen ausklingen. Die letzten Gäste verließen gegen fünf Uhr das HdK-Café.
Juni 2004
15.06.: Die Stadt Göttingen bewilligt eine auf sechs Monate befristete Stelle für einen Hausmeister und eine Verwaltungskraft.

19.06.: Das Programm des zweiten „Brückenschlag“-Festivals weist neben einem umfangreichen Musikangebot von sechs Bands wieder einen Floh- und Infomarkt, eine Tanz-Performance sowie eine Soli-Aktion zugunsten des in finanzielle Schwierigkeiten geratenen „Jungen Theaters“ aus (Motto: „Kultur trägt und verbindet“). Doch das zu Beginn sehr wechselhafte Wetter spielt den OrganisatorInnen an diesem Samstag einen Streich. Die BesucherInnenzahl fällt mit etwa 150200 Personen geringer aus als erwartet. Ein Dutzend Stände trotzten den Wetter-Widrigkeiten und der Frische. Das Programm mußte den Umständen angepaßt werden und wurde gekürzt. Kurz nach 23 Uhr war das um 15 Uhr eröffnete Fest leider schon zu Ende.

Juli 2004 01.07.: Ein zweiter Hausmeister tritt den Dienst an.

23.07.: Beginn der ersten Maßnahmen zur Verbesserung von Wärmedämmung, Akustik und Beleuchtung im Café.

24.07.–15.08.: Zweites internationales Workcamp. Organisiert vom Verein „Internationale Gärten“ und dem „Internationalen Jugend-Gemeinschaftsdienst“ (ijgd), unterstützt von der Zukunfts-Werkstatt.

September 2004
04.09.: Die Zukunfts-Werkstatt beteiligt sich am „Weststadtfest“ und informiert an einem Stand, an dem es auch Kebab zu kaufen gibt, über das HdK und dessen vielfältige Angebote. Goest berichtete
November 2004
26.11.: Abschluß der Bauarbeiten an der Decke im HdK-Café.
Oktober 2005
Anfang Oktober wird eine neue Heizungsanlage eingebaut.
April 2006
Der Verein Zukunfts-Werkstatt wird im Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen aufgenommen.